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Freitag, 12. Dezember 2014

Türchen Nr. 12

Heute stecke ich hinter Maikis 12. Adventskalendertürchen.

Ich habe euch mein liebstes Fudge-Rezept mitgebracht. Ein wirklich tolles, zuckersüßes und relativ schnelles Last-Minute Weihnachtsgeschenk:


Für das Fudge-Grundrezept benötigt ihr nicht viel:

- Ÿ1 Dose gezuckerte Kondensmilch (z.B. von Milchmädchen)

- 500g Schokolade nach Wahl

Hier die Zutaten für mein Lieblingsfudge:
- 1 Dose gezuckerte Kondensmilch (z.B. von Milchmädchen)

- 100g Vollmilchschokolade

- 200g Nougatschokolade

- 200g Zartbitterschokolade

Ÿ- 150g Nuss-Mix, gehackt





1. Die Kondensmilch gemeinsam mit der gestückelten Schokolade in eine Schüssel geben und im Wasserbad schmelzen.




2. Die Masse solange vermischen, bis sich eine geschmeidige, glänzende Masse gebildet hat.



3. Die gehackten Nüsse unter die Masse heben, bis sie gut vermengt sind.


4. Die zähe Masse in eine, mit Backpapier ausgelegte (Brownie) Form füllen und glatt streichen.
In den Kühlschrank stellen (am besten über Nacht).

5. Die feste Masse mit einem scharfen Messer in gleichmäßige, kleineWürfel (ca. 2x2cm) oder in Wunschgröße schneiden.


6.  Die fertigen Fudge-Würfel in Plastiktütchen packen und fertig sind die schnellen Mitbringsel.



Bis zum Verschenken kühl lagern. Der Fudge ist ca. 2Wochen gekühlt haltbar...aber so lange hält er bei uns nie

*lach*.

Es gibt unzählige Möglichkeiten das Fudge abzuwandeln. Eurer Phantasie und eurem Geschmack sind kaum Grenzen gesetzt.





Habt eine schöne Adventszeit.

Allerliebste Grüße


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Donnerstag, 28. November 2013

RUMS #8

Heute bin ich auch mal wieder bei RUMS dabei.

Kennt ihr das? Ihr habt Hunger auf Kuchen, aber einen ganzen wollt ihr nicht backen? Der Herr ist absolut KEIN Kuchenesser, weshalb jeder Kuchen, den ich backe zu 90% von mir allein gegessen wird. Und wie gesagt, ein ganzer Kuchen ist auch mir zu viel *lach*

Deshalb habe ich heute mal den ¨Kuchen im Glas¨ ausprobiert habe. So kann man kleine portionierte Küchklein backen, die sich auch relativ lange halten sollen.

Und da der Kuchen gaaaaaanz allein für mich ist, wander das Rezept zu RUMS.






Karotten-Kokos-Kuchen im Glas
(Rezept aus diesem Buch)


  • 2-3 große Möhren (gesraspelt 200g), 
  • 50 g Pekan- oder Walnüsse, 
  • 175 g dunkelbrauner Roh-Rohrzucker (z. B. Muscovado), 
  • 2 Eier (L),
  • 150 ml Sonnenblumenöl,
  • 30 g Kokosraspel,
  • 30 g gemahlene Haselnüsse,
  • ½ TL gemahlener Zimt,
  • 1-2 Prisen frisch geriebene Muskatnuss, 
  • 1 Prise feines Meersalz,
  • 200 g Mehl (+ etwas mehr zum Ausstreuen der Gläser), 
  • 1 TL Backpulver,
  • 1 TL Natron,
  • 3x 500ml Sturzgläser (z.B. von Weck, sterilisiert), 
  • Butter (zum Einfetten)
Schritt1 Die Gläser sorgfältig mit Butter einpinseln (ich habe einen tollen Trick von meiner Lieben Anne aus Oslo gelernt: man nimmt etwas Butter in die Hand und verreibt die Butter so im Glas oder in der Kuchenform. So übersieht man keine Ecke und alles wird perfek eingeschmiert - und für Kinder ist das der absolute Hit...natürlich vorher die Händewaschen *lach*) und mit Mehl (Kokosrapel sehen noch schöner aus) ausstreuen. Es lohnt sich hierbei wirklich, sorgfältig zu arbeiten, da die Kuchen sich dann später umso leichter aus den Gläsern stürzen lassen.

Schritt 2
Den Backofen auf 180 °C vorheizen, außerdem sollten alle Zutaten Zimmertemperatur haben. Die Möhren schälen und fein reiben (es müssen 200 g Raspel sein), Pekan- oder Walnüsse grob hacken.

Schritt 3
Zucker und Eier mit den Quirlen des Handrührgeräts oder der Küchenmaschine einige Minuten aufschlagen, bis die Masse hell und cremig ist. Das Öl zugeben und unterrühren, bis sich die Masse schön verbunden hat, danach die Möhren, Kokosraspel, Haselnüsse und gehackte Nüsse sowie Zimt, Muskat und Salz zufügen. Mehl, Backpulver und Natron darübergeben und nur so lange unter die Eiermasse mengen, bis alles verbunden ist.

Schritt 4
Nun den Teig in die Gläser füllen, sodass diese nur zu etwa zwei Dritteln voll sind. Dann die Gläser in den Ofen (eine Schiene unterhalb der Mitte, Umluft 160 °C) schieben und die Kuchen 30-40 Minuten backen. Nach 30 Minuten ein Holzstäbchen in einen Kuchen stecken: Wenn kein Teig mehr daran kleben bleibt, sind die Kuchen fertig. Ansonsten noch weiterbacken und nochmal die Stäbchenprobe durchführen.

Schritt 5
Gläser aus dem Ofen nehmen, mit den Deckeln verschließen (Vorsicht, die Gläser sind sehr heiß, unbedingt ein Küchentuch zum Halten verwenden). Hat man sich beim Abfüllen des Teiges etwas verschätzt, so kann man zu hoch aufgegangene Kuchen einfach flach abschneiden (Abgeschnittes gleich essen). Kuchen zum Auskühlen zur Seite stellen.

Schritt 6
Am nächsten Tag kontrollieren, ob sich die Deckel der Gläser nach innen wölben und ein Vakuum entstanden ist. Ist das der Fall, können die Kuchen bis zum Vernaschen (bis zu 2 Monate) dunkel und kühl aufbewahrt werden. Sollte kein Vakuum entstanden sein, den Kuchen innerhalb von wenigen Tagen vernaschen.

Guten Appetit

Freitag, 15. Februar 2013

Mitbringsel

Kennt ihr das? Ihr seid zu lieben Freunden eingeladen und wisst nicht was ihr mitbringen sollt? Die 100. Flasche Wein soll es nicht sein und Pralinen sind auch langweilig. Blumen sind nett, aber auch schon zum x-mal verschenkt worden...

Ich persönlich stehe ja sehr auf selbst gemachte Mitbringsel (oder Geschenke, wie ihr hier und hier sehen könnt). Sei es eine genähte Kleinigkeit für die Gastgeberin, eine leckere Marmelade oder ein gutes Likörchen *grins*.

Ich und der Herr sind dieses Wochenende zu ganz lieben Freunden nach Luxemburg eingeladen, und das Fräulein, wäre nicht das Fräulein, wenn es ein selbstgemachtes Mitbringsel gibt...da ich bekannter Weise eher kaotisch veranlagt bin, benötige ich in der Regel etwas was schnell geht *lach*.

Dies Mal habe ich mich für 24-Stunden-Pickels mit roten Zwiebeln entschieden:





Das geht rucki-zucki und muss zwar 24 Stunden ziehen, aber wenn man es mitbringt, wird es in der Regel ja eh nicht gleich geöffnet...also hab ich mich heute morgen gleich mal in die Küche gestellt und diese Leckerei zubereitet.

Für ca. 1/2 l braucht ihr:


  • Twist-off-Glas oder Einmachglas (mit säureresistentem Deckel)
  • 2 - 3 rote Zwiebeln (ca 200g)
  • 1-2 Prisen Chilli-Flocken (je nachdem wie scharf es der Beschenkte mag, kann es auch 1/2 TL sein)
  • 1 TL schwarze Pfefferkörner 
  • 1-2 TL Einlegegewürz (oder je 1/2 - 1 TL Koriandersamen und Kreuzkümmelsamen)
  • 2 Lorbeerblätter
  • 1/2 - 1 Zimtstange
  • 2 Nekeln
  • 150 ml Weißweinessig
  • 150 ml Wasser
  • 75g Zucker
  • 1 TL Meersaltz

Zwiebeln schälen, längs halbieren und dann quer in Streifen schneiden. Zusammen mit den Gewüren möglichst dicht in das Glas schichten. Das Glas sollte annährend voll sein (Das Volumen der Zwiebeln verringert sich mit der Zeit)

Essig, Wasser, Zucker und Salz in einem Topf aufkochen lassen und über die Zwiebeln gießen, bis diese bedeckt sind. Das Glas schließen und leicht aufstoßen, damit die Luft nach obensteigt.

Die Zwiebeln mindestens 24 Stunden (im Kühlschrank) durchziehen lassen (um so länger, um so intensiver der Geschmack)

Die Zwiebeln passen gut zur Brotzeit, zu Burgern und zu Käse und Wein. Den Sud bloß nicht wegschütten, daraus kann man super Dressig machen *jammy*.

Ich wünsche Euch ein schönes Wochenende.

Euer Fräulein

Samstag, 22. Dezember 2012

Apfelmuffins und Bratapfellikör

Als ich das letzte Mal Apfelmuffins gebacken hatte, habe ich mich ziemlich in der Apfelmasse verschätzt und hatte noch ziemlich viel von den klein gehackten Äpfeln mit Walnüssen und Rosinen. Also kurz mal Tante Google gefragt und ein leckeres Bratapfellikörrezept entdeckt und es natürlich auch gleich ausprobiert *zwinker*
Gestern war es dann soweit und ich habe den guten Likör gefiltert...und ich muss sagen er schmeckt einfach wunderbar weihnachtlich.




Hier das Muffins Rezept:

* 4 mittelgroße Äpfel
* 40 g Rumrosinen
* 160 g Vollrohrzucker
* 2 TL Zimt
* 200g Mehl
* 50 g gehackte Walnüsse
* 2 1/2 TL Backpulver
* 1/2 TL Natron
* 1 Ei
* 80 ml Bratöl
* 225 g Naturjoghurt
* 50 g gehackte Walnüsse

Den Backofen auf 180 °C vorheizen. Die Vertiefung eines Muffinsbleches einfetten oder Papierförmchen hineinsetzen.

Äpfel waschen, Kerngehäuse ausstechen. Von den Äpfeln 12 dünne Ringe scheiden und beiseite stellen. Die restlichen Äpfel grob raspeln, mit Rumrosinen, 1 EL Zucker und 1/2 TL Zimt verrühren.

Mehl, 50 g Nüsse, 1 TL Zimt, Backpulver, Natron vermischen. Ei verquirlen. Übrigen Zucker, bis auf 1 EL, Öl und Joghurt verrühren. Mehlmischung zugeben und solange rühren, bis die trockenen Zutaten feucht sind.

Die restlichen Nüsse, Zucker und 1/2 TL Zimt vermischen. Die Hälfte vom Teig in die Vertiefung füllen. Je 1 EL Apfelmasse darauf geben, mit übrigen Teig auffüllen. Je 1 Apfelring darauf legen, mit der Nuss-Zimt-Masse bestreuen. Im Backofen 20 - 25 Minuten backen.



...und der Bratapfellikör...
da weiß ich das Rezept nicht mehr...Ich weiß nur, das ich 2 Flaschen Doppelkorn und Kandiszucker rein hab und eben die restliche Apfel-Rosinen-Walnuß-Zimt-Mischung, aber das Verhältnis weiß ich nicht mehr *seufz*. Wenn ich es bei Tante Google wieder finde, sag ich euch bescheid. Weil es ist wirklich ein tolles Rezept.

 Liebe Grüße


 Kerstin